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Erster „Spieltag“ der Inklusionsgruppe

Inklusions-Teams in Oberpframmern-1

Oberpframmern – Der Inklusions-Fußball (beeinträchtigte und nicht beeinträchtigte Kinder spielen zusammen Fußball) nimmt richtig Fahrt auf. Beim ersten Sommerturnier einer Serie  von fünf Events kickten am Sonntag, 16.06.,  beim TSV Oberpframmern neun Teams um die Trophäen. Wie immer gab es nur Sieger. Denn nicht die Platzierung steht bei diesen Turnieren im Vordergrund, sondern dass alle gemeinsam Spaß auf dem grünen Rasen haben, und egal ob beeinträchtigt oder nicht, gleich behandelt und wertgeschätzt werden. Das ist bei diesem Turnier, das wieder dem Gedenken an Patrick Henkel gewidmet war, der vor drei Jahren bei einem tragischen Unfall ums Leben kam, voll gelungen. Erster Sieger war der SV Aubing. Auf den weiteren Plätzen rangierten TSV Hohenbrunn Schwarz, SC Gröbenzell 1, SG Hausham, TSV Hohenbrunn Grün, TSV Forstenried, SC Gröbenzell 2 und die Gastgeber-Teams TSV Oberpframmern 1 und 2. Arndt Valbert vom TSV Oberpframmern zeigte sich bei der Preisverleihung enttäuscht, dass vom Bayerischen Fußballverband (BFV) kein Vertreter zu dem Turnier gekommen war. Valbert: „Die haben zwar eine Abteilung Handicap-Fußball eingerichtet, aber bis auf die Begriffsveränderung von Integrations- auf Inklusions-Fußball ist nicht viel geschehen. Einige Erwähnungen auf der BFV-Homepage reichen da nicht aus. Da muss mehr kommen.“ Alfred Rietzler vom TSV Hohenbrunn, der das erste derartige Team in Bayern gegründet hat, stößt ins selbe Horn: „Wenn man solche Projekte in anderen Vereinen etablieren will, muss der BFV aktiver werden.“

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